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SchwachSuper 
Binnen vier Tagen waren wir gleich zweimal gefordert. Während wir dabei dem Titelfavoriten aus Posthausen beim 6:9 alles abverlangten, war die Enttäuschung nach dem 5:9 in Hutbergen doch schon ziemlich groß. Aber irgendwie ist bei uns derzeit der Wurm drin. "Wir sind doch gar nicht so schlecht, oder?", lautete die berechtigte Frage von Inken im Anshluss an die Niederlage in Hutbergen. Doch Tischtennis wird bekanntlich immer wieder im Kopf entschieden. Und hast du erstmal Scheiße am Schläger, dann haste Scheiße am Schläger. Das galt insbesondere für die nicht eingeplante Niederlage beim TTC.

Das Dilemma begann schon in den Doppeln. Alle drei gingen verloren. Dabei mussten sich in erster Linie Klaus und Kai an die eigene Nase fassen, da sie ihr Spiel eigentlich  gut im Griff hatten. Doch irgendwie haben sie sich dann von der Hektik der Hutberger anstecken lassen und sich das Ding noch nehmen lassen. Zu allem Überfluss verletzte sich Jan Thomas auch noch am Arm. Zwar konnte er in den Einzeln keine Angriffsbälle mehr spielen, doch aufgeben wollte er auch nicht. "Dann schupfe ich die eben kaputt", lautete der Kommentar des Teachers. Und zumindest in seinem ersten Einzel sollte das sogar reichen. Respekt. Beim Spielstand von 5:5 fehlte es uns in der Folge auch am nötigen Quäntchen Glück. Das galt ganz besonders für Inkens Auftritt. Beim 8:8 im fünften Satz produzierte ihr Gegner einen Netz. Kanten- und Netzroller in Folge zum 11:8. Und da wären wir wieder beim "Haste Scheiße am .....". Nichts zu holen gab es für den gehandicapten Jan Thomas und auch Kai knickte im zweiten Satz um. Es blieb letztlich zwar ohne Folgen, doch aus dem Kopf bekam er es nicht - 0:3. Damit lag es nun an Artur, uns womöglich noch ins Schlussdoppel zu retten, da Peter Steinbach, der netterweise eingesprungen war, sein Spiel sicher gewonnen hätte. Und unser Büffel kämpfte wie immer um jeden Ball und glich einen 0:2-Rückstand aus. Im fünften Satz sollte es dann aber nicht sein, musste er sich in der Verlängerung geschlagen geben. 

Nach der Partie gegen Posthausen waren sich alle Beteiligten einig, dass ein 8:8 ein gerechtes Ergebnis gewesen wäre. Aber es soll derzeit einfach nicht sein. Dabei hätte der Start besser kaum verlaufen können. Nach den Doppeln und den ersten beiden Einzeln führten wir etwas überraschend mit 4:1. Und es wäre sogar ein 5:0 möglich gewesen, denn Inken und Artur verloren nur denkbar knapp mit 9:11 im fünften Satz gegen das Spitzendoppel der Gäste. Was folgte, waren jedoch drei Niederlagen in Serie. Und auch das nächste Spiel schien bereits verloren, da bei Kai im fünften Durchgang nicht viel zusammenlaufen wollte - 1:6. In einer Auszeit gab es dann die entscheidenden Tipps von Bernhard. "Mach einfach was du willst. Hast eh nichts mehr zu verlieren", gab er dem Käptn mit auf den Weg. Mit Erfolg, denn Kai gewann noch mit 13:11  zur 5:4-Führung.

In der zweiten Einzelrunde war uns dann erneut das Glück nicht hold. Klaus und Inken verloren jeweils in fünf Sätzen, wobei Inken gegen Fricke schon Matchball hatte. Diesen wusste der Posthauser allerdings mit einer grandiosen Rückhand in beeindruckender Form abzuwehren. Das war schon großes Kino. Auch Jan Thomas hatte Kanowski eigentlich auf der Pfanne, ehe er sich doch im fünften Satz mit 9:11 geschlagen geben musste. Zwar verkürzte Artur mit einer konzentrierten Leistung auf 6:8, doch Kai fand überhaupt kein Mittel gegen Rippe und musste sich glatt zum 6:9-Endstand geschlagen geben.

Mit 2:10-Punkten hinken wir den eigentlichen Ansprüchen doch ziemlich hinterher. Aber wir verlieren nicht den Mut, zumal wir in keinem Spiel chancenlos waren. Und wenn dann endlich mal alle an einem Abend ihre Topform abrufen sollten, werden wir auch wieder erfolgreich sein. Dennoch sollten wir aus den restlichen drei Spielen der Hinrunde schon noch etwas Zählbares holen, wenn der Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden soll. Aber das wird schon.....

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TT News

1. Herren: Mit zwei Unentschieden Tabellenerster
Zwei schwierige Auswärtsspiele standen für unsere 1. Herren an. Zunächst ging es am Freitag zum Aufsteiger TuS Huchting. Krankheitsbedingt musste man kurzfristig auf Arne verzichten und für ihn sprang ich ein.

Die Doppel verliefen dank der Aufholjagd von Frank Müller und Frank Mindermann nach Plan. Nach zwei verlorenen Auftaktsätzen kamen sie immer besser rein und triumphierten in fünf. Genauso machte es Dirk, der nach 0:2 Satzrückstand mit Linkshänder Schwiering doch noch einen der besten Spieler der Liga besiegen konnte. Mit einer unglaublichen Ruhe am Tisch und starken Rückhandschüssen trieb er Schwiering zur Verzweifelung. Durch den klaren Erfolg von Oli gegen May, führten wir mit 4:1.

Doch Frank Müller so wie Franz zeigten nicht ihre beste Leistung und unterlagen sang und klanglos. Zwar kämpfte ich Murck in fünf Sätzen nieder, aber Frank Mindermann überzeugte gegen Helvogt lediglich im ersten Satz. Durch Niederlagen von Oli, Frank Müller, Frank Mindermann und mir, so wie Siegen von Dirk und Franz, konnten wir durch den klaren Erfolg von Oli und Dirk im Abschlussdoppel lediglich einen Punkt retten.

Am Sonntag musste man dann beim Tabellenschlusslicht SV Werder Bremen III ran. Durch deren 8:8 beim Tabellenführer TuS Wremen am Samstag waren wir gehörig gewarnt, aber da Oli sich am Freitag verletzt hatte und dadurch kein Einzel spielen konnte, gab es ohnehin gar keinen Grund zum Unterschätzen. Trotzdem hätte der Beginn unglücklicher nicht laufen können. Alle drei Doppel wurden im Entscheidungssatz verloren. Vor allem das HSV Doppel mit Frank Müller und mir hätte das Doppel keinesfalls verlieren dürfen, da wir im vierten Satz mehrere Matchbälle ungenutzt ließen. In der ersten Einzelrunde gewannen Franz, Dirk und Arne deutlich, während sich Frank Müller ähnlich deutlich geschlagen geben musste. Im unteren Paarkreuz vergaben sowohl Frank Mindermann als auch ich mehrere Matchbälle. Nach der überraschend deutlichen Niederlage von Dirk sah man sich auf einmal einem 3:7 gegenüber. Doch wir kämpften uns zurück und holten vier sehr deutliche Siege am Stück zum 7:7 Ausgleich. Lediglich ich konnte mich nicht einreihen und unterlag dem erfahrenen Abwehrspieler Frank Mahler, trotz 10:7 Führung im vierten Satz mit 1:3. Franz und Arne überzeugten dann zumindest nochmal im Abschlussdoppel zum versöhnlichen 8:8 Unentschieden, das die Mannschaft von Frank Mindermann auf Tabellenplatz eins beförderte.

"Natürlich wollten wir nach Möglichkeit mindestens drei Punkte aus den beiden Duellen holen. Aufgrund der Verletzung von Oli und der Tatsache, dass wir gegen Werder viel Pech hatten, was man schon daran sieht, dass wir neun (!) Sätze mehr gewonnen haben, ist es aber wieder in Ordnung" wusste Frank selbst nicht so genau, wie er die beiden Leistungen einordnen sollte. Am kommenden Samstag geht es dann in der heimischen Halle gegen die TuSG Ritterhude den Hinrundenabschluss.
1. Herren bezwingt Tabellenführer
Mit einem deutlichen 9:4 Heimsieg hat unsere ersten Herren die SG Aumund Vegesack wieder zurück nach Bremen Nord geschickt.
2. Herren - sicherer 9:2 Erfolg
Gegen das Tabellenschlusslicht TSV Uesen II bestätigte die 2. Herren die Favoritenrolle und gewann klar mit 9:2.