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SchwachSuper 
Na das ging ja mal gut los. Beim ersten Saisonspiel in Blender standen uns gerade einmal drei Stammspieler zur Verfügung.  Noch am Nachmittag war nach einer kurzfristigen Absage nicht einmal geklärt, ob wir überhaupt noch Ersatz finden würden. Nur gut, dass Deniz und Can Alma beim Jugendtraining in der Halle waren und sofort ihre Bereitschaft erklärt haben. Und beide sollten dann auch zu einem wichtigen Faktor für uns werden. Vielen Dank dafür.

Aber der Reihe nach:  Der Start in Blender - er hätte schlechter nicht verlaufen können. Denn es wurden nicht nur alle drei Doppel verloren, sondern auch Inken hatte doch etwas mit den Plastikbällen zu kämpfen. Beim 0:4 roch es also nach einem schnellen Ende. Aber wie sagt Klaus, der genau wie Kai verletzungsbedingt passen musste, doch immer so schön: "Wir kommen aus Oyten. Aufgeben tun andere!" Und tatsächlich: Jan Meißner unterstrich bei seinem ersten Einsatz nach einjähriger Abstinenz, dass er nichts verlernt hat und gab mit seinem Sieg über Sternberg das richtige Signal zur Aufholjagd. Auch Gunnar ließ bei seinem 3:0-Erfolg nichts anbrennen. Nach der starken Leistung musste er sich dann auch gleich ein paar Sprüche anhören. "Gut das du nicht mehr trainierst. Hoffentlich bleibt das so." Da auch Artur sich mal wieder in fünf Sätzen durchbiss und zudem Deniz Alma erfolgreich war, hieß es nach der ersten Einzelrunde nur noch 4:5. 

Auch die folgenden beiden Niederlagen brachten uns nicht aus der Ruhe. Ganz im Gegenteil. Was folgte, waren vier Siege in Serie. Und die waren gleichbedeutend mit der ersten Führung - 8:7. Ein besonderes Lob verdiente sich dabei Can Alma. Unserem Youngster war die Nervosität doch deutlich anzumerken. Und als es dann noch nach einer 2:1-Führung in den fünften Satz ging, wurde die Anspannung auf unserer Seite doch ziemlich groß. Völlig überflüssig. Denn Can zeigte beim 11:1 eine starke Vorstellung und sicherte uns damit schon mal das vorzeitige Unentschieden.

Damit lag es nun an Jan und Gunnar, diese Aufholjagd im Schlussdoppel gegen Sternberg/Lück zu vergolden. Und beide starteten furios - 5:0. Allerdings vermochten sie diese komfortable Führung nicht ins Ziel zu retten und verloren 12:14. So kam es, wie es kommen musste. Natürlich ging das Spiel in den fünften Satz und natürlich war auch dieser hart umkämpft. Beim 4:8 schienen wir bereits auf der Verliererstraße, ehe wir nach einer Auszeit auf 7:8 verkürzten. Blenders Auszeit ließ nicht lange auf sich warten. Dennoch war beim 8:8 der Ausgleich geschafft. Leider reichte das nicht zum Sieg, da die nächsten drei Punkte an Blender gingen. Von Enttäuschung jedoch keine Spur. Wenn man mal davon absieht, das wir aufgrund der langen Spielzeit auf einen Besuch beim Griechen verzichten mussten. 

Zum Glück haben wir jetzt eine längere Pause, sodass die Verletzungen auskuriert werden können, um dann im ersten Heimspiel gegen Dauelsen mit voller Kapelle  den ersten Sieg zu holen. 

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