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SchwachSuper 
Noch im Vorfeld hatten wir uns auf eine enge Partie gegen Thedinghausen eingestellt. Aber daraus wurde nichts, denn am Ende gewannen wir unerwartet deutlich mit 9:1.  Die Gründe für den deutlichen Sieg - sie lagen allerdings auf der Hand. Denn nun schon  zum dritten Mal in Folge trafen wir auf einen stark ersatzgeschwächten Gegner. Müssen wir uns etwa Gedanken machen? Sind wir ansteckend? Nein, Spaß beiseite. Zwar mussten auch wir mit Artur auf einen wichtigen Spieler verzichten, doch dafür stellte sich Bernhard zur Verfügung. Definitiv keine Schwächung, was sich dann auch schnell herausstellen sollte. Zumal unsere Gäste sich mehr oder minder schon im Vorfeld aufgegeben hatten.

Eine Einschätzung, die dann auch schnell bestätigt wurde. Denn schon die Doppel wurden alle von uns in vier Sätzen gewonnen. Ganz stark dabei erneut der Auftritt von Inken und Gunnar, die sich gegen Thedinghausens Spitzendoppel behaupteten. Gut, der eine oder andere Netzball war dabei, doch das gehört eben dazu. Als sich Klaus dann auch noch in souveräner Manier gegen Mehnert für die Niederlage im Hinspiel revanchierte, waren die Weichen beim 4:0 vorzeitig auf Sieg gestellt. Denn auch Bernhard gewann dank einer guten taktischen Leistung gegen den starken Koszykowski, wobei Thedinghausens "Siggi" beim 1:5 im dritten Satz nach einigen Glücksbällen von Bernhard vorzeitig aufgab - 5:0. Im Anschluss bestätigte Inken ihre gute Form und erhöhte auf 6:0, ehe Gunnar gegen Richter den Ehrenpunkt für die Gäste zulassen musste. Das blieb jedoch ohne Folgen, denn Jan Thomas und Kai sorgten danach für das 8:1.

Im abschließenden Einzel zwischen Klaus und Koszykowski war es dann wie immer. Hatte "Siggi" gegen Bernhard noch etwas den nötigen Ehergeiz vermissen lassen, war er gegen Klaus hoch motiviert. Beim 2:1 und 5:9 roch es dann nach dem entscheidenden fünften Satz. Aber nicht mit Klaus. Auch bei ihm waren jede Menge Emotionen im Spiel. Und mit einer Energieleistung glich er nicht nur zum 9:9 aus, sondern hämmerte "Siggi" auch noch zwei Vorhände zum 11:9 und dem 9:1-Endstand um die Ohren. 

Bei einem Blick auf die Uhr haben wir uns dann alle etwas verwundert die Augen gerieben. Denn erstmals in dieser Saison war ein Spiel vor 22 Uhr beendet. Auch unser Grieche Johannes staunte nicht schlecht, als wir schon so früh bei ihm auftauchten.

In dieser Woche sind wir gleich zweimal gefordert. Erst geht es nach Hutbergen, ehe wir den Tabellenzweiten aus Embsen erwarten. Mal gucken, ob die beiden Teams in voller Besetzung antreten werden.


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