Bewertung:  / 8
SchwachSuper 
Das Spiel gegen Verden - es war definitiv nichts für schwache Nerven. Nur fünf Minuten haben gefehlt, um gefühlt an zwei Tagen gespielt zu haben. Letztlich war das 8:8 dann auch nur die logische Konsequenz. Dabei hätten wir es uns doch gar nicht so schwer machen müssen. Schon vor dem ersten Doppel hatte Kai Verdens Kapitän Roland Ludwig ein 8:8 angeboten. "Lass uns doch darauf einigen und wir gehen gleich zum Griechen", lautete sein Angebot. Doch die Verdener gingen darauf nicht ein und wurde dafür am Ende beinahe bestraft. Doch der Reihe nach.

Nach den Doppeln sah es gut aus. Denn Inken und Gunnar entzauberten Verdens Spitzenduo und auch Jan Thomas und Harald, der für Artur eingesprungen war, ließen nichts anbrennen. Klaus und Kai hingegen erwischten einen denkbar schlechten Start, ehe sie sich nach dem 0:2-Rückstand zu steigern wussten. Die Aufholjagd blieb jedoch nicht von Erfolg gekrönt, denn im fünften Satz setzte es ein 9:11. Der Knackpunkt dann beim Zwischenstand von 4:3. Kai verspielte gegen Chen nach einem 2:0 völlig unnötig eine 9:5-Führung im vierten Satz und unterlag noch mit 8:11 im entscheidenden Durchgang. Auch Harald musste sich im fünften Satz geschlagen geben. Damit sahen wir uns zum ersten Mal einem Rückstand gegenüber - 4:5.

Der war jedoch nicht von langer Dauer. Denn Klaus und Inken brachten uns wieder in Führung. Zwar verlor Gunnar knapp gegen Daasch, doch Jan Thomas und Kai sicherten uns mit ihren Siegen zumindest schon mal das Unentschieden. Doch irgendwie passte es zum Abend, dass die abschließenden beiden Spiele jeweils wieder über die volle Distanz gehen sollten. Dabei legte Harald auch gegen Chen eine 2:1-Führung vor, ehe der Verdener in seiner ihm eigenen Art einige Zauberbälle auf die Platte zauberte und auf 7:8 verkürzte. Im Schlussdoppel trafen Klaus und Kai auf Rudek/Ludwig und legten ebenfalls ein 2:1 vor. Nach dem 9:11 ging es auch hier in den entscheidenden Satz. Und in diesem leisteten sich beide dann einige Fehler zu viel und gerieten deutlich mit 1:7 in Rückstand. Dieser war dann gegen die routinierten Verdener einfach zu groß, sodass es dann am Ende "nur" zu einem 8:8 reichte.

Positiver Aspekt: Unser Grieche Johannes hat trotzdem auf uns gewartet. Und so ging es gemeinsam mit vier Verdenern noch zum Essen. Ob das um 0.25 Uhr unbedinbt sein muss, bleibt mal dahingestelt. Aber geschmeckt hat es auf jeden Fall. 

Kommentare  

 
0 # -BJ 2018-02-27 21:45
Johannes bester Mann! Unglaublich :) Und glückwunsch zum Sieg ;)
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+1 # RE: -KC 2018-03-01 14:34
Gewonnen haben wir ja leider nicht..... oder meintest du den SV Werder Bremen am Tag danach?????
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0 # RE: -KS 2018-03-03 20:30
:lol: :lol: :lol:
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