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SchwachSuper 
Hatten wir die ersten beiden Spiele gewonnen, setzte es nun beim 3:9 in Thedinghausen die erste Niederlage für uns. Schon im Vorfeld war uns klar, dass die Aufgabe nicht einfach werden würde. Zumal wir mit Artur und Jan-Thomas auf zwei wichtige Spieler verzichten mussten. Für sie rückten Martin Röpsch und Harald ins Team. Dennoch wollten wir die Gastgeber natürlich ärgern. Der Auftakt - er ging jedoch mächtig nach hinten los. Alle drei Doppel gingen verloren. Aber damit nicht genug. Auch Gunnar und Klaus, der ein 10:6 im fünften Satz gegen den stark aufspielenden Abwehrspezi Mehnert verspielte, mussten sich geschlagen geben. Anstelle eines durchaus möglichen 2:3 sahen wir uns somit einem deprimierenden 0:5 gegenüber.

Der erste Lichtblick dann in der Mitte. Kai gewann in vier knappen Sätzen gegen Balbierski und beendete die Negativserie. Was folgte, war nichts für schwache Nerven. Verantwortlich dafür war Inken, die sich mit Schneider ein völlig verrücktes Spiel lieferte. Hatte sie zunächst ein 2:1 vorgelegt, musste sie nicht nur den Ausgleich zulassen, sondern sah sich im fünften Satz einem scheinbar aussichtlosen 0:7 gegenüber. Mit dem ersten Punkt kehrte aber die Zuversicht bei Inken zurück und sie arbeitete sich Stück für Stück ins Spiel. Ok, der eine oder andere glückliche Netzball war schon dabei, aber das soll ihre starke mentale Leistung auf keinen Fall schmälern. In der Verlängerung bewies sie dann Nerven wie Drahtseile und krönte ihre Aufholjagd nach einem abgewehrten Matchball mit dem 13:11 zum zwischenzeitlichen  2:5. Großen Respekt! Nachdem Martin letztlich souverän auf 3:5 verkürzt hatte, blieb Haralds gute Leistung gegen Richter unbelohnt. Beim 8:8 im fünften Satz gelangen seinem Kontrahenten zunächst zwei Traumbälle zum 10:8, ehe der Thedinghauser dann das 11:8 zum 3:6 perfekt machte.

Im oberen Paarkreuz gab es im Anschluss auch in der zweiten Runde kein Erfolgserlebnis. Zwar mühte sich Klaus nach Kräften, doch Koszykowski hatte immer die passende Antwort parat. Gunnar bekam indes kein Bein an die Erde, sodass wir schon ein kleines Wunder benötigten, um zumindest noch einen Punkt zu retten. Daraus wurde jedoch nichts. Dabei zeigte Inken erneut eine ganz starke Leistung. Zwar war ihr Spiel gegen Balbierski beim 1:2 und 1:9 im Grunde genommen entschieden, doch getreu dem Motto "Aufgeben tun andere" biss sich Inken erneut zurück ins Spiel und gewann den vierten Satz dank einer fantastischen Aufholjagd noch mit 15:13. Das 4:9 im fünften Durchgang sorgte zwar für Ernüchterung, doch insgeheim hatten wir bei ihr schon noch die Hoffnung auf eine Wende. Zumal Inken auf 7:9 verkürzte, ehe ein Netzball zum 7:10 ihre Aufholjagd jäh stoppte und das 7:11 unsere 3:9-Niederlage besiegelte.

Festzuhalten bleibt, dass Thedinghausen sicher verdient gewonnen hat, das Ergebnis aber definitiv zu deutlich ausgefallen ist. Jetzt haben wir erstmal etwas Pause, ehe wir dann am 3. November mit voller Truppe Blender in eigener Halle erwarten

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