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SchwachSuper 
Natürlich war der Aufstieg in die Kreisliga unser Ziel. Aber das wir es bereits einen Spieltag vor Saisonende schaffen - damit hatten wir nach der Hinrunde so erstmal nicht gerechnet! Schließlich hatten wir die erste Saisonhälfte "nur" auf dem vierten Platz abgeschlossen. Doch in der Rückrunde hatten wir dann einfach einen Lauf. Bestes Beispiel dafür war sicher unsere Vorstellung gegen Völkersen. In der Hinrunde noch mit einem richtig deprimierenden 7:9 aus der Halle geschlichen, gab es für die Truppe um Sönke Wöhler im Rückspiel aber auch mal so richtig Lack. Hatte Sönke vor dem Spiel noch orakelt, dass er mit seiner Mannschaft bis dato nur im hinteren Teil der Halle verloren hatte und uns demzufolge die Vizemeisterschaft noch streitig machen wollte, wurde er relativ schnell eines Besseren belehrt. An der Seite von Mannchen war er im Doppel letztlich chancenlos gegen Henning und Jan-Thomas. Da auch Gunnar und Kai nicht ernsthaft gefordert wurden, roch es sogar nach einem optimalen Start. Zumal Artur und Martin im fünften Satz zunächst deutlich in Führung gingen, ehe sie ihre Linie dann doch noch verloren - 12:14.
Die Einzel liefen dafür perfekt. Henning stellte schnell auf 3:1, ehe Gunnar gegen Sönke Wöhler über die volle Distanz gehen musste. Dabei hätte er sein Spiel sogar in drei Sätzen gewinnen können, doch nach dem 11:9 verspielte er in den nächsten beiden Durchgängen jeweils eine 10:8 und 10:6-Führung. Und beim 0:5 im fünften Satz sah es alles andere als gut aus. Zum Glück ließ sich Gunnar nicht aus der Ruhe bringen und zitterte das Ding noch mit 18:16 nach Hause - 4:1. In der Mitte hatten Jan-Thomas und Kai jeweils nur im ersten Satz leichte Probleme und erhöhten mit ihren Siegen auf 6:1. Auch Artur musste bei seinem 3:0-Erfolg nicht alles zeigen. Martin indes hatte gegen Mannchen schon etwas mehr Mühe. Aber auch "MP" ging beim 3:1 letztlich als Sieger vor der Platte - 8:1. Damit lag es nun an Henning, den unerwartet deutlichen Sieg klar zu machen. Und das gelang in einer beeindruckenden Art und Weise. In der Vergangenheit schon diverse Male dicht dran an einem Sieg gegen Wöhler gewesen, war unsere Nummer eins dieses Mal der klar dominierende Spieler und gewann verdient in vier Sätzen zum überraschend deutlichen 9:1-Erfolg.
Unterdessen hatte uns auch die frohe Kunde aus Emtinghausen erreicht, dass Uesen dort 4:9 verloren hatte. Damit war der Aufstieg vorzeitig perfekt. Dennoch haben wir noch ein klares Ziel vor Augen. Im abschließenden Spiel gegen Uesen können wir die Rückrunde nicht nur ohne Punktverlust beenden, sondern wären bei einem Sieg auch Meister. Das sollte doch Anreiz genug sein. Allerdings müssen wir dort auf Henning verzichten, da dieser in der fünften Mannschaft gebraucht wird, um den drohenden Abstieg aus der 2. Bezirksklasse noch zu vermeiden. Das ist zwar ärgerlich, aber für uns anderen Ansporn genug, um noch mal eine Schippe drauf zu packen. Denn wenn möglich, wollen wir mir der achten und siebten Mannschaft nächstes Jahr gemeinsam ins Rathaus.

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