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SchwachSuper 

Durch das 9:5 über Emtinghausen sind wir wieder mitten drin im Meisterrennen

Was für ein Spiel! Schon bei der Begrüßung gegen die sympathische Truppe aus Emtinghausen wurde den Gästen deutlich gesagt, dass wir nach dem 6:9 im Hinspiel noch eine Rechnung offen haben. Entsprechend motiviert gingen wir an die Tische und vertrauten dabei auf unsere zuletzt so überzeugenden Doppel. Aber von unserer neuen Stärke war dieses Mal leider nicht so viel zu sehen, denn wir sahen uns einem 1:2 gegenüber. Fast hätte es sogar den Super-Gau gegeben, doch Gunnar und Kai wahrten ihre bis dato weiße Weste durch ein 11:8 im fünften Satz gegen Ehlers/Rippe. Etwas überraschend kam hingegen das 2:3 von Artur und Martin. Aber vermutlich müssen beide erst zusammen finden, denn sie hatten vorher ja auch noch nie zusammen gespielt. Die ersten Einzel - sie liefen dann aber mal so richtig rund. Henning sorgte schnell für das 2:2, ehe Gunnar unsere Nerven aber mal so richtig strapazierte. Gegen Pape fand er zunächst nicht wirklich zu seinem Spiel und verlor die ersten beiden Sätze jeweils 6:11. Danach drehte er dann aber auf und hatte dabei auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Gerade in den wichtigen Phasen streute er immer mal wieder einen Netz- oder Kantenball ein. Und wenn einer alleine nicht ausreichte, fiel der Ball eben von der Netzkante auf die Tischkante. Unfassbar. Doch sein fairer Gegner nahm es mit Humor und zeigte sich nach dem 9:11 im fünften Satz zwar als unglücklicher, aber fairer Verlierer. Da war sie also, unsere erste Führung - 3:2. Und die schien uns augenscheinlich zu beflügeln. Jan-Thomas knallte gegen Rippe eine Serie unglaublicher Bälle auf den Tisch und erhöhte auf 4:2. Bei Kai lief dafür im ersten Satz gegen Schröder aber auch mal gar nichts zusammen, drohte beim 0:7 sogar ein Nuller. Nach dem 2:11 aber neu eingestellt von Jan Hardel, lief es fortan deutlich besser. Die nächsten drei Sätze waren dann eine klare Angelegenheit und damit war das 5:2 perfekt. Auch Artur hatte letztlich keine Probleme und erhöhte auf 6:2. Die perfekte erste Einzelrunde verhinderte dann Emtinghausens Malte Glander. Denn obwohl sich Martin nach einem 0:2 wieder zurück ins Spiel gekämpft hatte, musste er sich letztlich im fünften Satz geschlagen geben - 6:3.
Was folgte, waren gleich vier Krimis. Zunächst ging es bei Henning gegen Pape über die volle Distanz. Dabei hatte Henning eigentlich das richtige Rezept gefunden, doch irgendwie gab sein Gegner nicht auf. Auch nach dem 5:2 im fünften Satz war noch keine Entscheidung gefallen, denn auf einmal hieß es 6:7. Aber Henning unterstrich einmal mehr, warum er aktuell der zweitstärkste Spieler der Liga ist und behauptete sich noch mit 11:9. Auch Gunnar musste durch ein Wechselbad der Gefühle. Das lag jedoch in erster Linie daran, dass ihm einfach die Konstanz in seinem Spiel fehlte. Immer wieder hämmerte unser Mr. Rückhand "seine" Bälle über den Tisch. Nur gut, dass er im fünften Satz das richtige Maß gefunden hatte - 11:5. Durch diesen Sieg führten wir 8:2 und hatten damit das Minimalziel schon mal erreicht. Somit hätte Jan den Gesamtsieg bereits perfekt machen können. Doch letztlich kassierte er ein 8:11 im fünften Satz gegen Schröder. Damit lag es nun an Kai. Zwar verlor unser Käpt'n erneut den ersten Satz, doch im vierten Durchgang hatte er beim 10:9 Matchball gegen Rippe. Diesen vermochte er jedoch nicht zu nutzen, da er einen eigentlich sicheren Schmetterball nicht auf den Tisch brachte - 11:13. Und auch im fünften Durchgang nutzte Kai seine Chancen nicht und musste durch das 9:11 das 8:5 zulassen. Dafür war auf Artur Verlass. Im einzigen Drei-Satz-Spiel des Abends ließ er Glander keine Chance und machte unter großem Jubel unseren 9:5-Erfolg perfekt.
Fazit: Mit diesem Sieg haben wir nun alles in eigener Hand. Genau wie Emtinghausen und Uesen haben wir fünf Minuspunkte auf dem Konto. Als nächstes geht es zum Schlusslicht nach Etelsen, wo nichts anbrennen sollte. Danach kommt Völkersen, ehe es zum Abschluss das direkte Duell gegen Uesen ansteht. Sollten wir alle drei Spiele gewinnen, ist der Aufstieg definitiv geschafft. Ob es dann auch zum Titel reicht, hängt vom Ausgang der Partie zwischen Uesen und Emtinghausen ab. Gibt es dort ein Unentschieden, wären wir bei drei eigenen Siegen Meister. Sollte es dort aber einen Sieger geben, muss das Spielverhältnis entscheiden. Aber wir sind guten Mutes, dass wir unseren derzeit guten Lauf fortsetzen werden. Zumal wir uns zuletzt als gute Einheit präsentiert haben, wobei sich die Ausgeglichenheit in unserer Mannschaft immer mehr bezahlt macht.

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