Bewertung:  / 4
SchwachSuper 
Das Spiel in Uesen war nichts für schwache Nerven Auch wenn Henning nach seiner bärenstarken Leistung im oberen Paarkreuz ein ganz dickes Lob gebührt - der Matchwinner war letztlich jemand anders in Uesen. Was Martin in seinem zweiten Einzel und im Schlussdoppel auf die Platte brachte, das war schon ganz großer Sport. Gerade das Einzel war dabei alles andere als einfach. Schließlich ging es dort nicht nur gegen den Ex-Oytener Andre Bahrs, sondern hatte Martin zuvor nicht gerade seine beste Performance an den Tag gelegt. Und zunächst hatte es auch definitiv nicht danach ausgesehen, als sollte er die Partie gewinnen können. Beim 0:2 und 7:10 packte MP jedoch die ganz große Keule aus und verkürzte mit einem Rückhandkracher auf 8:10. Bei eigenem Aufschlag blieb Martin mutig und wurde dafür belohnt - 10:10. Aber es kam noch besser, denn nach dem 12:10 war wieder alles drin. Im fünften Satz war dann Showtime. Egal was Martin auch machte, es klappte alles. Ob Vorhand oder Rückhand - die Bälle flogen seinem Gegner, der regelrecht "zerhämmert" wurde, nur noch um die Ohren. Spätestens mit dem 7:0 war die Vorentscheidung dann auch gefallen und das 11:3 bedeutete nicht nur das 8:7, sondern unsere erste Führung an diesem Abend. Martin hatte kurzfristig sogar die Übersicht verloren, war gar nicht mehr auf das Schlussdoppel eingestellt. Aber zum Glück nur kurzfristig. Denn gegen die bis dato ungeschlagenen Schröder/Klug machte MP genau dort weiter, wo er zuvor im Einzel aufgehört hatte. Nicht Gunnar, sondern Martin war der entscheidende Mann im Doppel. Zwar mussten beide nach dem 2:0 den dritten Satz 8:11 abgeben, doch Gunnar ermunterte Martin trotz einiger Fehler einfach weiterzumachen. Und das taten beide dann auch. Unter großem Jubel sicherten sie uns das 9:7.
Das wir doch noch als Sieger die Halle verlassen würden, war lange Zeit nicht abzusehen. Nach den Doppeln hieß es 1:2. Dieser Rückstand hatte auch nach der ersten Einzelrunde beim 4:5 noch Bestand. Henning, Gunnar und Kai waren erfolgreich, während Jan-Thomas, Artur und Martin verloren. Für das 5:5 zeichnete Henning verantwortlich. Im Duell der Spitzenspieler behauptete er sich in drei Sätzen gegen seinen Namensvetter und baute seine Bilanz damit auf 10:2 aus - Respekt! Ernüchterung jedoch im Anschluss. Jan-Thomas, der noch immer Probleme mit seinem Fuß hat und auch Gunnar mussten sich in vier Sätzen geschlagen geben - 5:7. Jetzt drohte sogar eine Niederlage. Artur gab im Anschluss jedoch das richtige Signal zur Aufholjagd, die Kai fortsetzte. Was folgte, war der große Auftritt von MP, der letztlich im 9:7 endete.
Fazit: Dieser Sieg war enorm wichtig, denn er eröffnet uns weiterhin alle Möglichkeiten. Mit einem Sieg in Emtinghausen wären wir sogar Herbstmeister. Allerdings erwartet uns da noch ein hartes Stück Arbeit beim Tabellenführer. Aber selbst bei einem Punktverlust oder einer Niederlage wäre der Aufstiegszug noch lange nicht abgefahren für uns. Doch mit dem Rückenwind nach dem Erfolg in Uesen wollen wir nun auch in Emtinghausen nachlegen und nach zwei trostlosen Jahren in der Liga mal unser anderes, neues Gesicht zeigen. Mal gucken, was geht.

Kommentare  

 
+1 # RE: MP - der helle Wahnsinn beim 9:7MP 2015-12-03 11:51
Oh Gott - jetzt werde ich aber rot. :oops:
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0 # RE: MP - der helle Wahnsinn beim 9:7KC 2015-12-03 15:46
Brauchst du nicht, War ja wirklich großes Kino....
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