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SchwachSuper 

Am heutigen Sonntag stand die Landesliga-Premiere für die 1. Damen auf dem Programm. Gespielt wurde in Lüneburg gegen die Frauen des ESV. Wir wussten, dass die meisten der Lüneburgerinnen mit „speziellen“ Material ausgestattet sind. Dass wir direkt zwei Gegnerinnen mit beidseitiger Noppe antrafen, überraschte uns dann doch ein bisschen. Ebenso der Umstand, dass mit dem neuen Plastikball gespielt wurde und nicht mit der altbekannten Zelluloid-Kugel.

 

Aufgrund der Ergebnisse der letzten Saisons, schätzen wir die Lüneburgerinnen als eine der vermeidlich stärkeren Mannschaften in der Landesliga ein. Uns war klar, der Ausgang dieses Spiels ist nicht richtungsweisend für die neue Spielzeit ist. Trotzdem wollen wir uns natürlich gut verkaufen.

 

Im Doppel starteten wir mit der gewohnten Aufstellung. Kathi und Karin hatten heute das deutlich schwierigere Los. Krüger und Diekmann, die beide beidseitig mit Noppen ausgestatten sind dominierten die ersten beiden Sätze sehr deutlich. In Satz drei hatten Kathi und Karin sich dann so langsam auf den ungewöhnlichen Spielstil Ihrer Gegnerinnen eingestellt und konnten diesen gewinnen. Nach einem hart umkämpften vierten Satz (12:10) konnte der ESV dann aber den ersten Punkt für sich verbuchen. Am Nebentisch lief es ähnlich. Martina und Inken spielten gegen das Duo Betz und Bensemann. Vor allem Bensemann, ausgestattet mit einem Anti, machte den Oytenerinnen das Leben in den ersten beiden Sätzen schwer. Im dritten lief dann alles wie geschmiert. Zwischenzeitlich führten Martina und Inken mit 10:0. Der vierte Satz, war dann ebenso spannend wie ausgeglichen. Leider auch mit dem besseren Ende für die Lüneburgerinnen. Schade, da war insgesamt mehr drin.

 

An Tisch 1 traf Inken dann auf die Noppenakrobatin Krüger. Inken spielte zwar ganz gut mit (8,6,10), in den meisten Ballwechseln reagierte sie aber eher, als das sie ihrer Kontrahentin ihr eigenes Spiel aufzwängen konnte. Spannender verlief Kathis Match gegen Betz. In vier Sätzen in den Kathi häufig zunächst „hinterherhinkte“ zeige sie Nervenstärke und konnte in Satz vier nach eine 8:10 Rückstand den Sack zu machen und sicherte Punkt Nummer 1 in der Landesliga für den TVO.

 

Karin lieferte einen sehenswerten Einstand gegen Noppenakrobatin Nummer 2 Diekmann. Über vier Sätze spielte Karin mutig und offensiv gegen das ungewohnte Material ihrer Gegnerin. Leider reichte es nach vier Sätzen nicht zum Punktgewinn. Auch Martina konnte zeitweise gegen die sehr sichere Bensemann sehr gut behaupten. Gewann sogar den zweiten Satz. Nach einem sehr knappen dritten Satz zwang Bensemann Martina dann leider zu sehr vielen Fehlern. Auch dieses Spiel ging im vierten Satz verloren.

 

In der nächsten Runde stieß Kathi auf Krüger. Den ersten Satz benötigte unsere Nummer ein zum eingewöhnen gegen den ungewohnten Spielstil, doch in Satz zwei und drei dominierte Kathi mit Köpfchen und starken Angriffen das Spiel. Es sollte spannend bleiben, denn Krüger hatte das Spiel noch nicht aufgegeben und kämpfte sich zurück. Im fünften Satz startete Kathi leider mit ein paar direkte Topspinfehler. Die hatte Sie leidet nicht über und musste sich geschlagen geben. Inken legte am Nebentisch gegen Betz einen klassischen Fehlstart hin. Konnte den hohen Rückstand aber zu einem 15:13 drehen. Sehr glücklich gewann sie dann auch den Zweiten, bevor Betz mit einer starken Vorhand Satz 3 dominierte. In Satz viert konnte Inken sich auf Ihre Stärke „spinnige Vorhand Topspins“ besinnen konnte und den zweiten Punkt für den TVO einsacken.

 

Jetzt lag es an Martina und Karin, das Spiel am Laufen zu halten. Dies gestaltete sich allerdings sehr schwer. Martina kämpfte und zeigte Köpfchen gegen gegen Diekmann. Trotz einer absolut vorzeigbaren Leistung reichte es am Ende leider nicht. Karin fand auf der anderen Seite nicht ins Spiel. Ihr Angriff wollte nicht so recht klappen, doch zum „durschupfen“ war Bensemann zu stark.

 

Endtand: 2:8

 

Wir hatten uns für unser Debut natürlich heimlich ein bisschen mehr erhofft. Aber uns ist klar, dass dieses Spiel nicht Entscheidend war. Ein kleines Trostpflaster war auf jeden Fall, dass die Lüneburgerinnen uns sehr gute Chancen auf einen Klassenerhalt einräumen und uns nicht als Absteiger sehen :)

 

Nächsten Sonntag geht es weiter gegen den TSV Lunestedt. Mal sehen, ob da mehr drin ist...

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TT News

1. Herren Herbstmeister
Mit einem überzeugenden 9:1 über Schlusslicht Ritterhude III hat die 1. Herren die Vorrunde erfolgreich beendet.
2. H: 9:6 zum Hinrundenabschluss
Auch im letzten Spiel der Hinrunde konnte die 2. Herren die weiße Weste behalten und Holtum Geest mit 9:6 bezwingen. Damit wurde die Serie als einzige ungeschlagene Mannschaft auf Platz 3 beendet.
1. Herren: Mit zwei Unentschieden Tabellenerster
Zwei schwierige Auswärtsspiele standen für unsere 1. Herren an. Zunächst ging es am Freitag zum Aufsteiger TuS Huchting. Krankheitsbedingt musste man kurzfristig auf Arne verzichten und für ihn sprang ich ein.

Die Doppel verliefen dank der Aufholjagd von Frank Müller und Frank Mindermann nach Plan. Nach zwei verlorenen Auftaktsätzen kamen sie immer besser rein und triumphierten in fünf. Genauso machte es Dirk, der nach 0:2 Satzrückstand mit Linkshänder Schwiering doch noch einen der besten Spieler der Liga besiegen konnte. Mit einer unglaublichen Ruhe am Tisch und starken Rückhandschüssen trieb er Schwiering zur Verzweifelung. Durch den klaren Erfolg von Oli gegen May, führten wir mit 4:1.

Doch Frank Müller so wie Franz zeigten nicht ihre beste Leistung und unterlagen sang und klanglos. Zwar kämpfte ich Murck in fünf Sätzen nieder, aber Frank Mindermann überzeugte gegen Helvogt lediglich im ersten Satz. Durch Niederlagen von Oli, Frank Müller, Frank Mindermann und mir, so wie Siegen von Dirk und Franz, konnten wir durch den klaren Erfolg von Oli und Dirk im Abschlussdoppel lediglich einen Punkt retten.

Am Sonntag musste man dann beim Tabellenschlusslicht SV Werder Bremen III ran. Durch deren 8:8 beim Tabellenführer TuS Wremen am Samstag waren wir gehörig gewarnt, aber da Oli sich am Freitag verletzt hatte und dadurch kein Einzel spielen konnte, gab es ohnehin gar keinen Grund zum Unterschätzen. Trotzdem hätte der Beginn unglücklicher nicht laufen können. Alle drei Doppel wurden im Entscheidungssatz verloren. Vor allem das HSV Doppel mit Frank Müller und mir hätte das Doppel keinesfalls verlieren dürfen, da wir im vierten Satz mehrere Matchbälle ungenutzt ließen. In der ersten Einzelrunde gewannen Franz, Dirk und Arne deutlich, während sich Frank Müller ähnlich deutlich geschlagen geben musste. Im unteren Paarkreuz vergaben sowohl Frank Mindermann als auch ich mehrere Matchbälle. Nach der überraschend deutlichen Niederlage von Dirk sah man sich auf einmal einem 3:7 gegenüber. Doch wir kämpften uns zurück und holten vier sehr deutliche Siege am Stück zum 7:7 Ausgleich. Lediglich ich konnte mich nicht einreihen und unterlag dem erfahrenen Abwehrspieler Frank Mahler, trotz 10:7 Führung im vierten Satz mit 1:3. Franz und Arne überzeugten dann zumindest nochmal im Abschlussdoppel zum versöhnlichen 8:8 Unentschieden, das die Mannschaft von Frank Mindermann auf Tabellenplatz eins beförderte.

"Natürlich wollten wir nach Möglichkeit mindestens drei Punkte aus den beiden Duellen holen. Aufgrund der Verletzung von Oli und der Tatsache, dass wir gegen Werder viel Pech hatten, was man schon daran sieht, dass wir neun (!) Sätze mehr gewonnen haben, ist es aber wieder in Ordnung" wusste Frank selbst nicht so genau, wie er die beiden Leistungen einordnen sollte. Am kommenden Samstag geht es dann in der heimischen Halle gegen die TuSG Ritterhude den Hinrundenabschluss.