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SchwachSuper 

Im Vorfeld hatten wir eigentlich einen Sieg beim Schlusslicht Barme eingeplant

Am Ende mussten wir uns aber mit einer bitteren 6:9-Niederlage auf den Heimweg machen. Und die war, wie die eine oder zuvor, mal wieder komplett überflüssig. Schon die Doppel endeten mit einer kleinen Enttäuschung - 1:2. Nur Martin und Sebastian erledigten ihre Aufgabe souverän. Kai ließ dann im Anschluss gegen Abwehrspieler Meyer nichts anbrennen und bestätigte seine derzeit gute Form und glich durch ein 3:0 zum 2:2 aus. Danach kam es zum ersten Knackpunkt-Spiel des Abends. Nachdem es Harald zuletzt etwas am Selbstvertrauen gemangelt hat, schien er gegen Ziegerick auf einem sehr, sehr guten Weg. Im fünften Satz legte unsere "Linkspfote" ein 9:3 vor. Anstatt weiter offensiv zu spielen, wartete Harald in der Folge nur noch auf die Fehler seines Gegners. Doch der Barmer tat ihm nicht den Gefallen. Auch nach einer Auszeit beim 9:8 wurde es nicht besser und Harald verlor tatsächlich noch mit 9:11 - 2:3. Damit war klar, dass nun auch mal Punkte aus der Mitte kommen müssen. Aber Fehlanzeige. Patrick verlor klar gegen Holmes, während Sebastian gegen den überaus unangenehm und orthodox spielenden Schröder ab dem vierten Satz endlich die richtigen Mittel gefunden zu haben schien. Doch nachdem Basti im fünften Satz ein 4:1 vorgelegt hatte, verfiel er wieder in alte Fehler und musste sich noch 7:11 geschlagen geben. Damit war der Druck auf Henning und Martin schon wieder enorm groß, mussten doch beide gewinnen. Aber sie hielten ihm Stand und verkürzten jeweils in drei Sätzen auf 4:5.

In der zweiten Einzelrunde gewann Kai auch sein zweites Einzel gegen Ziegerick in drei Sätzen und sorgte damit erstmals für den Ausgleich - 5:5. Auch Harald wähnten wir eigentlich als Favoriten gegen Meyer, doch bei unserer Nummer zwei ist momentan einfach der Wurm im Spiel. Training und Punktspiel sind bei ihm aktuell einfach zwei verschiedene Paar Schuhe und er kassierte ein 1:3. Auch für Sebastian reichte es nur zu einem Satz, während Patrick gegen Schröder einen guten Start erwischte und mit 2:0-Sätzen in Führung ging. Aber auch das reichte nicht zum Sieg und er verlor noch 2:11 im fünften Satz zum 5:8. Nachdem Henning erwartungsgemäß auf 6:8 verkürzt hatte, lastete der ganze Druck wieder einmal auf Martin. Gegen Klaiber begann er furios (11:5), ehe sich sein Gegner besser auf sein Spiel einstellte und fortan mit deutlich weniger Druck agierte. Nach dem 1:2 glich Martin zwar noch aus, doch auch im vierten Fünf-Satz-Spiel des Abends hatten wir am Ende das Nachsehen und kassierten damit eine 6:9-Niederlage.

Fazit: Durch diese völlig überflüssige Niederlage beenden wir die Hinrunde mit 5:13-Punkten als Vorletzter und damit auf einem Abstiegsplatz. Dabei haben wir definitiv den einen oder anderen Punkt unnötig liegen gelassen. Gerade unser mittleres Paarkreuz ist doch einiges schuldig geblieben. Das war definitiv zu wenig. Nur gut, dass es bei uns im Tabellenkeller extrem eng ist und wir den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen können. Das sollte uns in der Rückrunde sicher gelingen, zumal es auch die eine oder andere Umstellung geben wird.

Kommentare  

 
0 # RE: 6. Herren schiebt Frust - 6:9KS 2014-11-26 13:01
Kopf hoch Jungs,
die Rückrunde wird besser.
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