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SchwachSuper 
Bitterer Abend für die 6. Herren gegen Tabellenführer Hutbergen.

Im Vorfeld hatten wir uns keine großen Hoffnungen für das Duell gegen Hutbergen gemacht, sondern die Partie eher als Bonusspiel erachtet. Letztlich haben wir dem TTC dann aber alles abverlangt und hätten zumindest einen Punkt auch verdient gehabt. Der Auftakt war jedoch gründlich in die Hose gegangen. Alle drei Doppel gingen verloren und auch Harald musste sich in drei Sätzen geschlagen geben - 0:4. Da sah es schon etwas nach einer klaren Niederlage aus. Doch Kai läutete dann in einem echten Krimi gegen Luttmann die Aufholjagd ein. Nachdem er schon 1:2 zurückgelegen hatte, sicherte er sich Satz vier mit 12:10. Im entscheidenden Durchgang sah er sich dann aber einem 3:7 gegenüber - Auszeit. Doch erst beim 5:9 kam mal wieder der entscheidende Hinweis von Klaus. Spaß haben lautete fortan die Devise. Und den hatte Kai dann auch. Mit dem Rücken zur Wand glich er nicht nur zum 9:9 aus, sondern behauptete sich noch mit 11:9. Damit war der Anfang gemacht. In der Mitte dann eine Punkteteilung. Paddy gewann nach 0:2 noch 11:8 im fünften Satz, während Sebastian klar zum zwischenzeitlichen 2:5 verlor. Im Anschluss war dann wieder einmal auf unser unteres Paarkreuz Verlass. Henning gewann glatt in drei Sätzen und Martin "entzauberte" Oehlerking, der bis dato noch kein Spiel verloren hatte, mit 12:10, 11:6, 11:5. Somit war beim 4:5 wieder alles offen aus unserer Sicht.

Aber es kam noch besser. Kai machte es zwar wieder spannend gegen Ditmar, doch erneut hatte er beim 12:10 im fünften Satz das bessere Ende auf seiner Seite. Der Ausgleich war beim 5:5 geschafft und so langsam reiften bei uns die Träume für einen Big Point. Die Ernüchterung folgte jedoch umgehend. Harald fand gegen Luttmann nicht zu seinem Spiel (0:3) und Patrick fehlte es trotz einer guten Vorstellung gegen den unbequemen Lüke in den wichtigen Phasen etwas an der nötigen Konstanz - 5:7. Aber wir hatten ja noch einige Eisen im Feuer. Dabei machte Sebastian den Anfang und verkürzte durch ein 3:2 gegen Hipel auf 6:7, ehe Henning beim 3:0 gegen Oehlerking unterstrich, dass er einfach zu gut für das untere Paarkreuz ist - 7:7. Jetzt ruhten unsere Hoffnungen auf Martin, uns gegen Rajkovic zumindest schon mal einen Punkt zu sichern. Und MP startete furios - 11:3. Nachdem er Satz zwei abgegeben hatte, gab es beim 2:1 und 10:9 Matchball für Martin. Doch ausgerechnet bei diesem Ball kam seine Rückhandpeitsche nicht und es ging nach dem 10:12 in den fünften Satz. Da hatte sein Gegner dann schnell Oberwasser und setzte sich vorentscheidend auf 7:1 ab. Martin kämpfte sich zwar noch einmal zurück, doch letztlich unterlag er mit 7:11. Somit sollten Kai und Harald, wie schon in Thedinghausen, die Kohlen aus dem Feuer holen. Doch das klappte nicht. Beide fanden gegen Luttmann/Lüke kein Mittel und agierten einfach zu passiv. Am Ende unterlagen sie in drei Sätzen zum bitteren 7:9-Endstand.

Fazit: Auch wenn wir im Vorfeld nicht an einen Sieg geglaubt hatten, tat die Niederlage weh. Doch ohne einen Sieg im Doppel ist ein Spiel im Grunde genommen ja auch nicht zu gewinnen. Dennoch lässt sich auf dieser Leistung aufbauen. Dienstag geht es jetzt nach Barme und dort wollen wir uns mit einem Sieg in die Pause verabschieden. Gelingt uns das, beenden wir die Hinrunde definitiv nicht auf einem Abstiegsplatz.

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