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SchwachSuper 

Die dritte Herren musste schon ein paar Wochen vor dem Gastauftritt beim Tabellenführer (nach Minuspunkten) Worpswede eine Hiobsbotschaft verarbeiten.

Nicht, dass der Abgang von Tim Loebert uns ohnehin schon das Leben im Abstiegskampf schwer macht, wird uns nun auch Bernd Osmers (Nr.3) nicht mehr zur Verfügung stehen. Bernd wurde leider vom Arzt verboten weiter Tischtennis zu spielen. Wir alle waren zunächst glücklich, dass er nach seiner Verletzung wieder für uns spielen konnte. Nun holte ihn diese aber wieder ein, was für uns heißt, dass wir die komplette Rückrunde mit Ersatz antreten müssen.

Für das Spiel in Worpswede hatten wir schon erste Probleme überhaupt Ersatz zu finden. Zunächst konnte keiner aus der 4. Herren aushelfen, die 5. hatte selber ein Spiel und auch die komplette 6. hatte keine Zeit. Zum Glück konnte Klaus Sobing aus der Vierten dann letztenendes doch noch für uns spielen. Angesichts der Personalsorgen war es für uns natürlich schwer für uns etwas Zählbares aus Worpswede mitzunehmen. Wir wollten es dem Favoriten allerdings so schwer wie möglich machen, um auch gestärkt und mit guten Gefühl in die noch kommenden entscheidenen und schwierigen Aufgaben zu gehen.

Aufgrund dessen, dass wir nun ohne Bernd auskommen müssen, haben wir die Doppel einmal umgekrempelt. Lediglich Heiko Wittlich und Christian Fischer spielten noch zusammen als starkes Dreierdoppel. An Doppel 1 versuchten sich Björn Drinkmann und Ersatzmann Klaus Sobing. Als neuformiertes, aber nicht uneingespieltes Doppel 2, spielten Thomas Mrotzeck und Frank Mindermann. Beide Doppel waren wieder einmal knappe Angelegenheiten. Thomas und Frank hielten gegen das Spitzendoppel mit Mirko Kück und Hausmann richtig gut dagegen. Man verlor zwar, nach einem klaren ersten gewonnenen Satz, die beiden folgenden in der Verlängerung, aber beide zeigten Moral und spielten sich in den Entscheidungssatz. Dieser wurde gleich zum spannendsten des gesamten Spiels. Thomas und Frank hatten in der Verlängerung bereits 6(!!!) Matchbälle, doch Kück und Hausmann konnten jeden einzelnen abwehren, ehe sie selber den ersten Matchball beim Stande von 17:16 erspielen konnten und dieses auch gleich nutzten. Da war leider mehr drin und es zeigt wieder einmal, was für ein Pech uns die gesamte Saison verfolgt. Besser machten es zum Glück Björn und Klaus, die sich auch nach einem 1:2 Rückstand noch in den letzten Satz retteten und diesen dann doch deutlich für sich entscheiden konnten. Das dritte Doppel verloren Heiko und Christian dann leider auch knapp mit 14:12 im vierten Satz gegen Haar und Haak. Besonders Haak hatte einen Sahnetag erwischt, der nach belieben traf. In den Doppeln war leider mehr drin, als "nur" ein 1:2.

Die Einzel gingen nun spannend weiter. Thomas musste gegen Worpswedens Nr. 1 Mirko Kück ran. Den ersten Satz konnte Thomas noch für sich entscheiden, doch dann kam Kück immer besser mit dem Abwehrspiel klar und gewann die folgenden drei Sätze, wobei alle mit zwei Punkten Unterschied endeten. Auch hier mal wieder kein Glück für uns. Am Nebentisch machte Björn gegen Malte Kück ein sehr gutes Spiel und führte bereits mit 2:1. Allerdings ging das Spiel noch in den 5. Satz, wo Björn noch mit 4:2 führte, aber dann noch mit 11:4 verlor. Da ging gar nichts mehr. Frank spielte nun gegen den unglaublich angriffsstarken Haar im mittleren Paarkreuz. Frank hielt zwar streckenweise sehr gut dagegen, konnte sogar einen Satz gewinnen. Aber Haar konnte sich dann doch souverän in vier Sätzen durchsetzen. Den "Einzelehrenpunkt" holte Heiko gegen das schwierige Spiel von Marahrens. Dieses Spiel war ein großes hin und her, wo Heiko dann aber im 5. Satz klar führte und "nur" 12:10 gewann. Da hatten wir einmal Glück gehabt, wobei es dann aber auch blieb. Im unteren Paarkreuz spielte unser Ersatzmann Klaus gegen Hausmann ein unglaubliches Spiel. Klaus traf viele Bälle nach belieben. Trotzdessen ging es in den Entscheidungssatz, wo mal wieder das Glück oder doch die Nervenstärke(?!) nicht auf unserer Seite waren. Die folgenden drei Spiele gingen dann doch deutlich an Worpswede. Christian konnte gegen Haak kaum was ausrichten, der eine gefühlte Trefferquote von 100% aufwies. Unglaubglich was er alles getroffen hat. Björn verlor dann noch in drei Sätzen gegen Mirko Kück und Thomas in vier gegen Malte Kück.

Enstand: 2:9

 

Fazit: Ein 2:9 ist, gegen den nun amtierenden Tabellenführer, keine Schande und auch kein Genickbruch im Abstiegskampf, aber dennoch wollte man sich hier anständig verkaufen und ein paar Spiele mehr mitnehmen, um mental gestärkt in die nächsen Partien gehen zu können. Dies ist uns nur zum Teil gelungen. Aber auch heute hat man gesehen, dass sich das Pech wie ein roter Faden durch die Saison zieht. Trotzdem werden wir nicht aufgeben, da wir wissen dass wir bei jedem Gegner mitspielen können, auch wenn uns das 8:8 von Hambergen gegen Posthausen nicht wirklich hilft, um die Liga zu halten. Wir werden aber weiter alles geben, um noch den Relegationplatz zu erreichen.

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